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11.05.2022 07:02 Alter: 148 days

Besuch der Ausstellung zu Pompeji im Liechtensteinischen Landesmuseum


Kürzlich haben wir, die 7a, uns im Geschichtsunterricht mit der Stadt Pompeji und ihrem Schicksal befasst, um auf einen Ausstellungsbesuch vorbereitet zu sein: Am 7. April 2022 besuchten wir mit unserem Geschichtelehrer Herrn Wüstner die Wanderausstellung „Pompeji – Pracht und Tod unter dem Vulkan“, welche vorübergehend im Liechtensteiner Landesmuseum in Vaduz ausgestellt war.

Die Ausstellung zeigt nicht nur Originalobjekte, welche durch die sie bedeckende Asche konserviert und durch Geröll beim Vulkanausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verschüttet worden sind. Es werden auch die verschiedenen Stufen des Vulkanausbruchs, welcher Pompeji und drei weitere Städte zerstört hat, mithilfe von Videoprojektionen eindrücklich dargestellt.

Unter den Objekten, die wir haben sehen dürfen, befindet sich etwa ein Laib Brot, welcher aussieht, als ob man ihn in Kuchenstücke geschnitten hätte, und eine Wandmalerei mit einem Porträt des Bäckers Terenetius Neo und seiner Frau. Eine Wandfresko-Darstellung von Herakles und Nessos aus Pompeji, aus dem Haus des Kentauren, ein Spiegel mit ausgeformtem Griff aus Silber oder verschiedenste Schmuckstücke aus Gold, wie beispielsweise ein Armreif in Schlangenform aus dem Haus des Manander, stellen beeindruckende Fundstücke dieser Zeit dar.

Doch auch die verschiedenen Figuren aus Pompeji, welche aus Bronze sind, wie der Brunnenmund mit Silen oder der Läufer aus Herculaneum aus der Villa der Papyri, sind von beeindruckender Fertigung.

Doch mit Abstand am meisten von all den anderen Objekten haben uns die Gipsabdrücke der Opfer dieser Tragödie beeindruckt, welche aus dem sogenannten „Garten der Fliehenden“ stammen. Diese Gipsfiguren, welche echte Lebensgröße besitzen, spiegeln die Tragödie wider, welche sich in Pompeji ereignet, und die vielen Opfer, die sie gefordert hat.

Der Besuch im Liechtensteiner Landesmuseum hat uns geholfen, die Thematik von Pompeji zu vertiefen, doch möchten wir uns auch bei unserem Lehrer Herrn Wüstner bedanken, welcher uns diesen Besuch ermöglicht und uns eine faktenreiche Führung dazu gegeben hat.

Judith D. Salomon, 7a

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