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27.10.2020 15:49 Alter: 27 days

Kulturtipp des WPF Kulturvermittlung: Ausstellung „Standbild“


Tradition trifft Moderne, Kopie trifft Original, Digitales trifft Greifbares. Oliver Larics Standbild ist die modifizierte Version einer Statue von König Theoderich. Das Original von 1513, ein Bronzeguss von Peter Vischer d. Ä. nach einem Entwurf Albrecht Dürers, steht als eine von 28 Figuren Wache am Grabmal Kaiser Maximilians I. in der Innsbrucker Hofkirche. Laric ließ die überlebensgroße Statue in 3D scannen und entfernte Elemente wie Schild, Axt, Schwert und Schnauzer. Die tänzerisch leichte, zum Teil durchscheinende Skulptur wird erstmals in der Johanniterkirche Feldkirch ausgestellt.

Eine Ausstellung des Kunsthaus Bregenz in der Johanniterkirche Feldkirch
Di. bis Fr. 10.00 bis 12.00 & 15.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 10.00 bis 14.00 Uhr

www.johanniterkirche.at

 

„Uns hat die Ausstellung von Oliver Laric mit diesem einzigen Ausstellungsstück in der Johanniterkirche in der Innenstadt von Feldkirch sehr gut gefallen. Der Standort der Figur im Zentrum dieser alten, schlichten Kirche bringt jene wirklich gut zur Geltung. Außerdem ist es sehr beeindruckend, was mithilfe eines 3D-Druckers entstehen kann. Es war sehr spannend, den Aufbau mit den einzelnen Schichten dieser Figur zu sehen. Nicht nur die Statue war äußerst sehenswert, sondern auch das Ambiente hat uns beeindruckt.“ (Fabian, Carmen und Greta, 7d)

„Dank des Künstlers Oliver Laric können wir auch in unserer kleinen Stadt Feldkirch ein wenig österreichische Geschichte miterleben. In der Johanniterkirche steht nun eine modifizierte Version der Statue von König Theoderich, einer der 28 Figuren am Grabmal Kaiser Maximilians. Wir durften das Standbild hautnahe mit unserer Kulturvermittlungsgruppe erleben und es war ein wirklich einmaliges Erlebnis.“ (Leonie, Lea und Elina, 7e)

„Die Ausstellung in der Johanniter Kirche in Feldkirch von Oliver Laric ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist eine wundervolle Art, durch 3D-Druck Kunst, die man sonst nicht zu Gesicht bekommen hätte, erreichbar zu machen. Sehr interessant ist dabei auch, die verschiedenen Oberflächen und Beschaffenheiten des Kunststoffes und den Aufbau hinter solch einer großen ‚gedruckten‘ Statue selbst zu sehen, vor allem aus der Nähe. Die moderne Komponente des 3D-Drucks schafft einen außergewöhnlichen Kontrast zum Original.“ (Ines, 7b)