< Die Stimme erheben
03.05.2021 07:00 Alter: 172 days

Merci pour ta réponse à mon audio sur „Eldorado”…


Mit diesen Worten haben Schüler*innen der Klassen 7de auf Aufnahmen, die ihre Austauschpartner aus La Réunion geschickt haben, reagiert. Die „Coronakrise“ stellt uns vor die Herausforderung, kreativ zu bleiben, um dennoch im Austausch mit unserer Partnerschule zu bleiben. Der für letzten Herbst angedachte Besuch einer Schülergruppe aus La Réunion musste – wie so vieles – entfallen. Um sich dennoch über die gemeinsame Lektüre des Buches „Eldorado“ und die darin angesprochene Flüchtlingsthematik auszutauschen, schickten die Schüler*innen Sprachaufnahmen hin und her.

Sollte es die Pandemie ermöglichen, werden unsere Schüler*innen im kommenden Herbst die Gesichter hinter den Stimmen kennenlernen dürfen.

Reaktionen von Schülern zu unserem Projekt:

In den letzten Wochen haben wir zusammen mit den Schülerinnen und Schülern von der Réunion am Roman „Eldorado“, der Pflichtlektüre für die französische Matura ist, gearbeitet. So haben wir einige Arbeitsaufträge erledigt, wie zum Beispiel das Aufnehmen kurzer Tonaufnahmen. Nachdem jede/r in der Klasse jeweils eine Tonaufnahme über den Inhalt der Lektüre von einer Schülerin oder einem Schüler aus der Réunion erhielt, bestand die Aufgabe darin, ebenso mit einer Tonaufnahme darauf zu reagieren bzw. zu antworten. Am Anfang war es relativ schwer, die Tonaufnahmen zu verstehen, da die Schülerinnen und Schüler aus der Réunion sehr schnell redeten und wir in der Klasse nicht den ganzen Roman gelesen hatten. Schlussendlich war die Aufgabe aber doch gut zu bewältigen. Im Großen und Ganzen gefiel uns dieses Projekt mit all den Aufträgen sehr gut.
Nicole Weghofer, Fabian Stemmer, 7d

Mahé aus La Réunion hat mit einem kurzen Brief auf Lenas Aufnahme geantwortet:

Bonjour Lena,
Tout d’abord merci d’avoir pris le temps d’écouter ma présentation. Ton avis est très pertinent et intéressant.
Je partage ta vision des choses : chaque personne mérite d’avoir des conditions de vie agréable, de vivre dans un pays sûr sans être menacé par la guerre ou la pauvreté. Comme toi, je pense que les pays d’Europe devraient essayer de trouver des solutions pour faciliter l’accueil des migrants ou alors améliorer les conditions de vie dans les pays touchés par la misère et l’insécurité.
Mais penses-tu que cela est possible ? Car les migrants sont de plus en plus nombreux et de nouvelles tensions se créent entre les pays concernés.
Bonne journée,
Mahé.