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29.06.2021 20:33 Alter: 156 days

Wolf Huber und seine Zeit – Ausstellungsbesuch der 6e


Am Donnerstag, den 17. Juni, spazierten wir zum Palais Liechtenstein. Dort wurden wir vom Leiter der Stadtbibliothek Dr. Hans Gruber empfangen und durch die Ausstellung zum Thema „500 Jahre St. Annenaltar – Wolf Huber und seine Zeit“ geführt. Zuerst haben wir uns die einzelnen Elemente des Altars genauer angesehen. Anschließend erzählte uns Herr Gruber etwas über das Leben Wolf Hubers und seine Verbindung zu anderen historisch wichtigen Personen seiner Zeit. Wolf Huber malte vorwiegend Landschaften und ein häufig auftretendes Motiv in seinen Bildern ist die Brücke. Außerdem galt er als Mitglied der „Donauschule“. Dass Wolf Huber ein sehr bekannter Künstler weit über Vorarlbergs Grenzen hinweg war, wurde uns bewusst, als wir am Ende der Führung vor Kopien von all seinen Werken standen, die nach Aufenthaltsort geordnet waren. So findet man Werke von Wolf Huber unter anderem im British Museum und im Art Museum in London, im Metropolitan Museum of Art in New York und im Louvre in Paris.

Besonders überrascht hat uns, dass Feldkirch im 16. Jahrhundert eine sehr bedeutsame Stadt in Zentraleuropa war und einen wichtigen Knotenpunkt für die Nord-Süd-Verbindung und die West-Ost-Verbindung darstellte. Des Weiteren verfügte Feldkirch als eine der ersten Städte über eine Lateinschule, da Latein in dieser Zeit die bedeutendste Sprache war. So entwickelten sich in Feldkirch viele bedeutende Gelehrte, was Herr Gruber besonders betonte. So stammt zum Beispiel der Assistent von Kopernikus, nämlich Georg Joachim Rheticus, aus Feldkirch.

Uns, der 6e-Klasse, hat die Führung durch die Ausstellung gut gefallen und wir konnten viel über Wolf Huber und die Zeit des Humanismus lernen.

Raffael Hartmann und Valentin Lindner, 6e