Vor einem Monat, Ende Mai, fuhren elf Schüler:innen der 4a-Klasse zusammen mit Frau Prof. Amann und Frau Prof. Rosino-Dür im Rahmen eines Erasmus+-Projekts nach Paris mit dem Ziel, ihre französischen Freund:innen, mit denen sie z. T. seit der dritten Klasse in Kontakt sind, zu treffen und in deren Familien den Alltag mitzuerleben, aber auch den Alltag im französischen Collège César Franck im zweiten Arrondissement von Paris kennenzulernen und in den Klassen Präsentationen auf Französisch und Englisch zu halten.
Zudem hatten sich alle Schüler:innen über eine Sehenswürdigkeit oder ein Viertel in Paris schlau gemacht und teilten ihr Wissen bei unseren Touren durch die verschiedenen Stadtviertel vor Ort.
Die vier Tage in Paris waren sehr intensiv, kurzweilig und reich an vielen positiven Erfahrungen.
Hier einige Auszüge aus den „journaux“-Tagebüchern:
Oskar: In der Schule mussten wir sofort in der ersten Stunde unsere Präsentation halten. Ich war ziemlich nervös, aber im Endeffekt ging es dann doch ganz gut.
Ilayda: Die Leute in Paris sind sehr nett. Wenn man etwas nicht versteht, wiederholen sie es auf Französisch oder in einer anderen Sprache. Es gibt sehr viele verschiedene Kulturen in Paris.
Coletta: An dieser Schule geht es ab! Vor allem in den Pausen geht es am Hof ziemlich chaotisch zu. [...] Wir durften Mathe und Englisch besuchen. In Mathe hatten sie eine „Kontrolle“, die aber die ganze Stunde dauert. Sie benutzen keine Trennwände, und den Lehrer stört es nicht sonderlich, wenn sie sich untereinander austauschen. [...] Hier dürfen die Schüler:innen nächstes Jahr eine Woche in die Berufswelt eintauchen (le stage), ich finde das toll.
[...] Im Anschluss besuchten wir den Louvre von außen, machten eine Bootsfahrt auf der Seine und gingen auf die zweite Etage des Eiffelturms.
Anja: In der Zeit, in der wir in Paris waren, war es sehr heiß, und die Temperaturen konnten bis zu 32 Grad Celsius ansteigen. Mir ist aufgefallen, dass es in der Stadt verteilt mehrere Wasserspender gibt, bei denen man gratis Wasser erhält. Das empfinde ich als eine sehr praktische und intelligente Investition der Stadt.
Friederike: Außerdem gibt es auch in Frankreich Jugendsprache, zum Beispiel indem man Wörter umdreht und rückwärts sagt. Statt „Salut!“ sagt man beispielsweise „Tulas!“.
Mir ist auch aufgefallen, wie sehr die Franzosen den Fußball feiern. Wir waren nämlich genau zum Champions-League-Finale in Paris, und nachdem Paris gewonnen hatte, ging es auf den Straßen richtig zu. Alle haben gefeiert.
Insgesamt habe ich in den drei Tagen in Paris viel mehr Französisch gelernt als sonst, weil man es im Alltag anwenden konnte.
Lena: Diese Reise war sehr eindrucksvoll, und ich glaube nicht, dass ich sie jemals vergessen werde.
Leonita: [...] Ich habe viele neue Erfahrungen gemacht, tolle Menschen kennengelernt, mein Französisch verbessert und unvergessliche Erinnerungen gesammelt.
Kamila: [...] Darüber hinaus hat man viel über die Kultur, vor allem über die Schule, aber auch einige neue Fakten der Geschichte dazugelernt. Insgesamt fand ich es großartig und finde es super, dass es so eine Möglichkeit gibt, mit anderen Personen aus der Klasse nach Paris zu fahren. Alle Familien waren nett und hilfsbereit, was ich persönlich sehr erstaunlich finde, da manche Familien Schüler:innen von uns aufgenommen haben, die sie kaum gekannt haben. Ich würde Erasmus+ jedem weiterempfehlen.
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