Die vergangenen zwei Wochen durfte ich im Rahmen unseres Schüler:innenaustauschs im wunderschönen Straßburg verbringen. Ich habe bei einer unglaublich netten Gastfamilie gewohnt. Meine Austauschschülerin Maryam und ihre Familie haben mich von der ersten Sekunde an herzlich aufgenommen, sodass ich mich sofort wie zu Hause gefühlt habe.
Zusammen haben wir viel erlebt: Wir haben das beeindruckende Straßburger Münster besichtigt, die Altstadt erkundet und natürlich durften auch ausgiebige Shoppingtouren in den großen Einkaufszentren der Stadt nicht fehlen.
Besonders spannend war es, den französischen Schulalltag kennen zu lernen, der sich stark von unserem unterscheidet. Schon am Eingang merkt man den Unterschied: Man benötigt eine spezielle Karte, um überhaupt in das Schulgebäude zu gelangen. Der Schultag dauert insgesamt viel länger, was allerdings hauptsächlich an den vielen und langen Pausen liegt. Zudem gibt es hier kein festes Klassenzimmer – nach jeder Stunde wechseln die Schüler:innen den Raum. Auch das Verhältnis zu den Lehrkräften ist anders: Die Lehrpersonen entwickeln hier meist keine so enge, persönliche Beziehung zu den Schüler:innen wie wir es kennen.
Es war eine wunderschöne Zeit voller neuer Erfahrungen und toller Begegnungen. Der Austausch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich kann es jedem von euch nur wärmstens empfehlen, diese Chance zu nutzen und selbst an einem Schüler:innenaustausch teilzunehmen.
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